Freitag, 15. April 2016

Der 5. DemografieCircle wird am 29. Juni 2016 in Euskirchen stattfinden

Die Würfel sind gefallen. Der Gastgeber des nächsten DemografieCircles am 29. Juni 2016 wird die Kreisstadt Euskirchen sein.
Vielen Dank an dieser Stelle schon einmal an Barbara Brieden, Gleichstellung- und Demografiebeauftragte der Stadt Euskirchen.

Das Thema des 5.DemografieCircles lautet: 

Menschen-Unternehmen-Kommune:
Mit Zahlen-Daten-Fakten in die kommunale Zukunft.


Zielgruppe:
Demografiebeauftragte, mit Aufgaben in den Themen Demografie oder Flüchtlingspolitik betraute Personen aus den Kommunen der Landkreise Düren, Euskirchen, Heinsberg, Oberbergischer Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis, Rhein-Erft-Kreis, Rhein-Sieg-Kreis, Siegburg, Solingen sowie der Stadt Bonn und der StädteRegion - Aachen.


Anmeldung:
Bitte melden Sie sich bis zum 22.06.2016 an unter: anmeldung@demografiecircle.de

Anmerkung:
Begrenzte Teilnehmerzahl.
Die Teilnahmebestätigung erfolgt nach der Reihenfolge der Anmeldungen.


Ihre Gastgeber:
CEBU - Das Regional-Team des Demografie-Experten Verein in NRW


Weitere Details entnehmen Sie bitte unserem Einladungsflyer.


Autor/in: Ursula Liphardt 

#DemografieCircle #Euskirchen #ZahlenDatenFakten #ZDF #Kommune #Zukunftssicherung #CEBU #DEx #DemografieExpertenVerein 

Dienstag, 29. März 2016

Terminankündigung 5. DemografieCircle


Der nächste DemografieCircle  findet am 29. Juni 2016  in der Zeit von 13:00 bis 17:00 Uhr statt. Die Gespräche mit möglichen Gastgebern laufen noch und werden in den nächsten 14 Tagen abgeschlossen werden. 


Im Juni wird sich der DemografieCircle mit dem Thema Zahlen, Daten, Fakten – Aufbereitung und Nutzung beschäftigen.

Weitere Informationen erhalten die TeilnehmerInnen bisheriger DemografieCircle in Kürze per Email oder in hier in unserem Blog





Autor/in: Ursula Liphardt

Dienstag, 8. März 2016

Der 4. DemografieCircle in Bornheim - im Rückblick


Am 24.02.2016 war es wieder soweit. 17 kommunale Vertreter und Demografiebeauftragte von Kommunen aus dem Städte-Dreieck Köln-Bonn-Aachen trafen sich im Rathaus der Stadt Bornheim zum 4. DemografieCircle (DC). Gastgeber war dieses Mal die Stadt Bornheim mit ihrer Demografie-beauftragten Doris Lanzrath, die für den DC einen idealen Rahmen geboten hat.
 
Der 4. DemografieCircle behandelte dieses Mal zwei Themenstellungen:
„ Die (kommunalen) Demografiebeauftragten im Spannungsfeld Auftrag, Erwartung und Realität“ sowie „Kommunale Flüchtlingspolitik“. 
Impressionen vom 4. DemografieCircle in Bornheim Fotos@CEBU

In ihrer Einführung erinnerte Ursula Liphardt an die vom CEBU-Team favorisierte Vorgehensweise, die umfangreichen Veränderungen in einer Kommune in 5 Schritten (Vorbereitung-Planung-Sensibilisierung-Umsetzung/Veränderung-Stabilisierung/Evaluierung) zu gestalten sowie an die selbst gestellte Vorgabe, Hilfestellung für die Entwicklung kommunaler Demografiekonzepte mit der Gestaltung der damit einhergehenden Veränderungen zu leisten. Plakativ zeigte sie auf, wie sich durch die Flüchtlingsaufnahme das demografische Thema „älter-weniger-bunter“  für die Kommunen zu einer riesigen Herausforderung entwickelt.
 
Auswirkungen der Flüchtlingssituation auf den Faktor "Bunter" @CEBU

Abschließend wies sie nochmals darauf hin, dass mit dem DemografieCircle ein Forum angeboten wird, in dem die TeilnehmerInnen die Möglichkeit haben, konkrete Problemstellungen offen und frei zu diskutieren und zu gemeinsamen Lösungen zu finden.

Dies haben die TeilnehmerInnen engagiert aufgegriffen. Nachdem Doris Lanzrath ihren „Persönlichen Erfahrungsbericht“ zur Beauftragung als Demografiebeauftragte der Stadt Bornheim als Impuls vorgestellt hatte, wurde das Thema „Spannungsfeld Auftrag, Erwartung und Realität“ in zwei moderierten Diskussionsrunden weiter ausgeführt.

Aus den Diskussionen gilt es zusammenfassend festzuhalten, dass eine Vielzahl von Punkten zu berücksichtigen sind: neben einem sich verändernden Auftrag müssen Ziele klar definiert und Zuständigkeiten und Strukturen erkennbar sein, die anstehenden Veränderungen erfordern einen höheren Grad an Flexibilisierung, aber auch an Improvisation. Wie ein roter Faden zogen sich die Begriffe Vernetzung, Kommunikation und Befreiung von Vorgaben durch die Diskussionen.

Auf ein positives Echo traf die Teilnahme von Herrn Dr. Enzenberger vom Kommunalen Integrationszentrum Rhein-Sieg. Beide Seiten, Kommunen und Integrationszentrum, profitierten in der Diskussion vom wechselseitigen Austausch. Bedarfe, der Blick aufeinander, Austausch aktueller Informationen und mögliche Unterstützungsleistungen standen im Vordergrund.
  
TeilnehmerInnen des 4. DemografieCircles in Bornheim Foto@CEBU
Große Aufmerksamkeit erfuhr im zweiten Teil unseres DemografieCircles Herr Schnapka, Beigeordneter und Sozialdezernent/Flüchtlingsbeauftragter der Stadt Bornheim, mit seinem Vortrag „Asyl in Bornheim“.

Er verdeutlichte die Unterbringungssituation und die Betreuung der Flüchtlinge mit den Folgerungen für den kommunalen Wohnraum, bedauerte dass trotz eines bestehenden kommunalen Konzepts zur Unterbringung das Prinzip „klein und zentral“ durch die hohe Zahl an Flüchtlingen nicht durchgehalten werden kann.

Markus Schnapka, Sozialdezernent der Stadt Bornheim Foto@CEBU

Wie in den Diskussionsrunden schon dargelegt, unterstrich auch er die Schlüsselworte Transparenz und Kommunikation auf allen Ebenen und verwies zudem auf das hohe Engagement der Bornheimer Bevölkerung. Er erinnerte aber auch, dass die Flüchtlinge mit Erwartungen kommen, die sich in der Realität nicht immer deckungsgleich abbilden lassen und verwies als ein weiteres erschwerendes Problem auf die unsicheren Zuweisungsprognosen und damit auf eine nur eingeschränkte Planbarkeit für die Kommune.

Wie bei allen bisherigen DemografieCirclen zeigten sich die TeilnehmerInnen sehr angetan von  der Vielseitigkeit, dem Inhalt und der Austauschmöglichkeit sowie dem offenen Format des Circles und bestätigten deutliches Interesse an der Fortführung der DemografieCircle.   

Den nächsten und 5. DemografieCircle haben wir für Mittwoch, den 29. Juni 2016 geplant. Über Inhalte und Örtlichkeit werden wir in Kürze berichten.


 Autor/in: Ursula Liphardt


#DemografieCircle #kommunaleFlüchtlingspolitik #Bornheim #RolleDemografiebeauftragter #Demografiebeauftragter #CEBU #DEx #DemografieExpertenVerein

Montag, 25. Januar 2016

4. DemografieCircle am 24. Februar 2016


Zum Auftakt des neuen Jahres findet der 4. DemografieCircle mit den Themen "Die Demografiebeauftragten im Spannungsfeld ihrer Rolle sowie die Kommunale Flüchtlingspolitik" am 24.02.2016 in der von 13 bis 17 Uhr in den Räumlichkeiten der Stadt Bornheim statt.

Das Interesse am persönlichen Weg des/der Demografiebeauftragten im Spannungsfeld zwischen Auftrag, Erwartung und Realität war im vergangenen Jahr groß, so dass wir dieses Thema im Februar aufgreifen.

Neben dem persönlichen Erfahrungsbericht von Doris Lanzrath, der Demografiebeauftragten, berichtet Markus Schnapka, Beigeordneter und Sozialdezernent in Bornheim, aus den vernetzten Aktivitäten und dem Meistern der Herausforderungen der Stadt mit den Flüchtlingen/Neuankömmlingen.

Auf 48.800 Einwohner kommen in Bornheim derzeit 612 Neuankömmlinge. Die Stadt Bornheim zeichnet sich durch eine besonders gut strukturierte ehrenamtliche Flüchtlingshilfe aus. In der Flüchtlingshilfe Bornheim e.V. wird das Engagement von mehr als 400 Ehrenamtlichen koordiniert.  


Zielgruppe:
Demografiebeauftragte, mit Demografie oder Flüchtlingspolitik betraute Personen aus den Kommunen der Landkreise Düren, Euskirchen, Heinsberg, Oberbergischer Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis, Rhein-Erft-Kreis, Rhein-Sieg-Kreis, Siegburg, Solingen sowie der Stadt Bonn und der StädteRegion - Aachen.


Anmeldung:
Bitte melden Sie sich bis zum 17.2.2016 an unter: anmeldung@demografiecircle.de

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Einladungsflyer


 Autor/in: Ursula Liphardt

#DemografieCircle #Demografiebeauftragter #KommunaleFlüchtlingspolitik #CEBU #DEx #DemografieExpertenVerein

Der DemografieCircle 2015 - im Rückblick

Die vom CEBU initiierte Veranstaltungsreihe fand 2015 drei Mal statt:

Auftakt am 11. März in Brühl

 
Dort trafen sich 17 kommunale Vertreter zum 1. DemografieCircle. Etliche weitere hatten im Vorfeld ihr Interesse an den kommenden DemografieCirclen bekundet. Die Rahmenbedingungen vor Ort waren bestens: ein sonniger Frühlingstag sowie ein schöner Veranstaltungsort: Im Dorothea Tanning Saal im Max Ernst Museum war alles für die Auftaktveranstaltung des 1. DemografieCircles vorbereitet. 


Für diesen 1. DemografieCircle wurde die Rolle des Demografiebeauftragten in einer Kommune thematisiert. In Form eines Impulsvortrages erläuterte das CEBU–Mitglied Ernst Hermann seine Gedanken zum Alltag eines kommunalen Demografiebeauftragten. Er zeigte auf, wie wichtig eine kompetente Steuerung für die kommunale Demografiebearbeitung ist. Dabei verwies er auf die vielschichtigen Problemlagen und Veränderungsbedarfe in einer Kommune, die nur mit einem abgestimmten und fachbereichs-übergreifenden Handeln zu bewältigen sind. Nach seinen Erfahrungen aus der Praxis und angesichts knapper Mittel-und Personalressourcen ist das Zusammenwirken aller Akteure, wie auch der politische Wille zur Maßnahmenumsetzung, Voraussetzung für ein erfolgreiches Handeln. 
Impressionen aus dem 1. DemografieCirle im Max Ernst Museum Brühl @CEBU

In vier parallelen Diskussionsrunden/Thementischen wurde anschließend diskutiert, wie die Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Demografie Management in einer Kommune sein sollten. Es galt, Stimmungs- und Meinungsbilder aufzunehmen, Bedarfe zu eruieren, in der Tageszusammenfassung darzustellen und über die Diskussion mit den Teilnehmern Handlungsfelder, Interessen und erste Themen für die kommenden bzw. den nächsten DemografieCircle zu identifizieren. 

Das ausführliche Programm zum 1. DemografieCircle finden Sie hier:
  

2. DemografieCircle am 17. Juni 2015

Das Rathaus in Brühl mit den beiden Sitzungssälen bot ideale Voraussetzungen für die Durchführung der Veranstaltung mit dem Thema „Masterplan Demografie-Management – Schritte in der Entwicklung eines Demografie-Konzeptes“

Ziel des CEBU-Teams war, den Teilnehmern eine veränderte Sichtweise für die Erstellung eines kommunalen Demografiekonzepts anzubieten. Nicht die klassische Vorgehensweise mit der Bearbeitung von kommunalen Handlungsfeldern oder Projektmanagement standen im Vordergrund, sondern die Faktoren „Mensch“ und „Organisation“ wurden aus der Perspektive eines Veränderungsprozesses diskutiert. Für den Einstieg in die Bearbeitung eines Demografiekonzepts galt es, das „wie erreiche und gestalte ich Veränderungen“ zu betrachten.

Konkret wurde im 1. Workshop bearbeitet, wie in der planerischen Vorbereitung zu einem Demografiekonzept Verbündete (Stakeholder) durch eine Stakeholder-Analyse zur Unterstützung des Demografiebeauftragten identifiziert und gewichtet werden können. Im 2. Workshop wurden zwei Grundformen für Veränderungsmaßnahmen „Top-down“ und „Bottom-up“ mit ihren Vor-und Nachteilen für die verwaltungsinterne Planung diskutiert. 

Impressionen aus dem 2. DemografieCircle im Brühler Rathaus @CEBU
Die Rückmeldungen der TeilnehmerInnen und die Intensität der Diskussionen in den Workshops zeigten auf, dass mit den vorgestellten Tools aus dem Bereich „Change Management“ eine Vielzahl von Impulsen und Anregungen freigesetzt werden konnten, die für den eigenen Einstieg in die (Weiter)-Bearbeitung eines Demografie-Konzeptes als hilfreich bewertet wurden. Dies umso mehr, als eine zu Beginn der Workshops bei den TeilnehmerInnen durchgeführte Abfrage aufzeigte, dass der überwiegende Teil der teilnehmenden Kommunen in ihrer Demografiebearbeitung noch nicht weit fortgeschritten ist. 

Das ausführliche Programm zum 2. DemografieCircle finden Sie hier:

 
3. DemografieCircle am 09. September 2015

Als Gastgeber hat die Stadtverwaltung in Weilerswist mit den uns zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten ideale Voraussetzungen für den dritten DemografieCircle geschaffen. Das Thema der 3. Veranstaltung lautete:
Entwicklung adäquater und differenzierter Beteilungsstrategien @ CEBU
Vorgabe für die bisher durchgeführten drei DemografieCircle war es, Hilfestellung für die Entwicklung eines kommunalen Demografiekonzepts zu entwickeln. Dabei sollten die Faktoren „Mensch“ und „Organisation“ aus der Perspektive eines Veränderungsprozesses reflektiert werden. Die klassische Vorgehensweise bei der Erstellung eines kommunalen Demografiekonzepts mit der Bearbeitung von kommunalen Handlungsfeldern stand dabei nicht im Vordergrund. Vielmehr galt es die Frage zu beantworten: „Wie erreiche und gestalte ich Veränderungen?"

Impressionen aus dem 3. DemografieCircle in Weilerswist @CEBU
In den bisherigen Workshops wurde erarbeitet, wie im Planungsprozess zu einem Demografiekonzept Verbündete (Stakeholder) identifiziert und gewichtet werden können und welche Startvarianten erfolgsversprechend sein könnten.

Im 3. DemografieCircle wurde nunmehr die Entwicklung einer Beteiligungs-strategie thematisiert. Dabei wurden Grundformen der Beteiligung aufgezeigt und in den Arbeitsgruppen mit den Teilnehmern eine Beteiligungsmatrix erstellt. 

Das ausführliche Programm zum 3. DemografieCircle finden Sie hier:

4. DemografieCircle am 4. November 2015
Leider häuften sich die Absagen wegen der angespannten Lage in vielen Kommunen aufgrund der Flüchtlingssituation. Es machte keinen Sinn, den DemografieCircle wie geplant durchzuführen. Wirhaben uns daher entschieden, den für den 4. November geplanten Termin ins neue Jahr zu verschieben.


Das ausführliche Programm zum  4. DemografieCircle finden Sie hier:
Einladung zur Veranstaltung.

Soweit der kleine Rückblick in unsere Aktivitäten in 2015.

Sie sind Demografiebeauftragte/r einer Kommune
oder Sie gehören zum Kreis der mit Demografie oder Flüchtlingspolitik betrauten Personen aus den Kommunen und sind an der Veranstaltungsdokumentation der bisherigen Veranstaltungen interessiert, dann nehmen Sie bitte kurz Kontakt mit uns auf:



Claudia Severin, Bonn: severin@kommunikation-im-wandel.de
Ernst Hermann, Aachen:
ernst.e.hermann@pro3s.de
Bettina Jäkel-Schmidt, Brühl: bjs@jaekel-schmidt.de
Ursula Liphardt, Köln: liphardt@demografie-experten.de


 Autor/in: Ursula Liphardt