Mittwoch, 23. Januar 2019

D21 - Digital Index 2018/2019 - Jährlicher Lagebericht der digitalen Gesellschaft


Die von Kantar TNS durchgeführte Studie D21-Digital Index liefert jährlich ein umfassendes Lagebild zur Digitalen Gesellschaft in Deutschland. Sie misst den Digitalisierungsgrad der deutschen Bevölkerung und zeigt, wie die Menschen den technologischen Fortschritt in ihrem Privat- und Berufsleben adaptieren.

Zusammen  mit Wirtschaftsminister Peter Altmaier stellte die Initiative D21  ihre Studie „D21-Digital-Index 2018 / 2019“ im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie vor.

Die zentralen Ergebnisse:

  • Digitalisierungsgrad steigt auf 55 von 100 Punkten
  • Kompetenzen nehmen zu: Mehr Digitale Vorreiter und Mithaltende, weniger Menschen im digitalen Abseits als 2017
  • 84 Prozent der deutschen Bevölkerung online, große Zuwächse bei über 60-Jährigen
  • Chancen des mobilen Arbeitens bleiben ungenutzt
  • Digitale Gesundheitsanwendungen und Smart Home noch nicht verbreitet, aber Offenheit teilweise vorhanden
Zentrale Ergebnisse Digital Index 2018-2018 

„Digitalisierung ist der Megatrend des 21. Jahrhunderts. Durch digitale Prozesse, Produkte und Angebote prägen Unternehmen den technologischen Fortschritt und tragen maßgeblich zu Wohlstand und Wachstum in Deutschland bei“, so Wirtschaftsminister Peter Altmaier.

 „Es ist auch wichtig, die gesellschaftlichen Veränderungen durch die Digitalisierung im Blick zu haben. Der D21-Digital-Index bietet hierzu jährlich ein wertvolles Lagebild. Der diesjährige Index zeigt beispielsweise, dass es für immer mehr Bürgerinnen und Bürger selbstverständlich ist, das Internet zu nutzen. Das ist eine gute Nachricht, denn die Digitalisierung ist nur dann erfolgreich, wenn auch alle von ihr profitieren.“

DIGITALISIERUNG IN DER MITTE DER GESELLSCHAFT ANGEKOMMEN

 
Auf einer Skala von 0 bis 100 Punkten hat die deutsche Gesellschaft einen mittleren Indexwert von 55 Punkten erreicht. Der Digital-Index steigt damit im Vergleich zum Vorjahr um 2 Punkte. Grund für den Zuwachs sind Steigerungen beim Zugang (+6 Punkte) und in der Kompetenz (+2 Punkte). Das Nutzungsverhalten nimmt leicht ab (-1 Punkt), die Offenheit gegenüber digitalen Themen bleibt gleich.


84 Prozent der deutschen Bevölkerung sind online.
Das ist ein Zuwachs von drei Prozentpunkten. Dieser stammt insbesondere von der zunehmenden Verbreitung des mobilen Internets, das inzwischen 68 Prozent der Bevölkerung nutzen (+4 Prozentpunkte). 


Den größten Zuwachs – und damit entscheidenden Anteil an den Steigerungen – verzeichnen die älteren Generationen: 79 Prozent der 60 bis 69-Jährigen und mittlerweile 45 Prozent der über 70-Jährigen sind online.

WENIGER MENSCHEN IM DIGITALEN ABSEITS

Der D21-Digital-Index teilt die Bevölkerung in verschiedene Nutzergruppen und -typen mit spezifischen Merkmalen ein. Dabei ist im Vergleich zu den Vorjahren eine Verschiebung hin zu den digitaleren Gruppen zu beobachten:


  • Die Gruppe der Digital Abseitsstehenden schrumpft um vier Prozentpunkte auf 21 Prozent und umfasst damit noch ca. 13 Millionen Menschen 
  • Die größte Gruppe sind nach wie vor Digital Mithaltende mit 42 Prozent (+1 Prozentpunkt), dies entspricht etwa 27 Millionen Menschen 
  • Den größten Zuwachs verzeichnet die Gruppe der Digitalen Vorreiter, zu denen nun 37 Prozent der deutschen Bevölkerung zählen (+3 Prozentpunkte). Diese Gruppe geht sehr offen und souverän mit den Anforderungen sowie den Errungenschaften der Digitalisierung um

Nutzergruppen Digital Index 2018/2019

Betrachtet man den Digitalisierungsgrad im Zusammenhang mit verschiedenen sozioökonomischen Faktoren, wird deutlich, in welchen Bereichen digitale Spaltung stattfindet:

  • Auch wenn Teile der älteren Generationen aufholen, sind nach wie vor die jüngeren Generationen digital weitaus aktiver 
  • Höher Gebildete haben im Schnitt einen deutlich höheren Digitalisierungsgrad als Menschen mit niedriger formaler Bildung
  • Ebenso führt Berufstätigkeit generell, insbesondere aber Schreibtischtätigkeit, zu mehr Berührungspunkten und Erfahrungen mit digitalen Technologien und Anwendungen und damit zu einem höheren Digital-Index
  • Die meisten Menschen bringen sich digitale Kompetenzen selbst bei durch Ausprobieren (58 Prozent) oder holen sich Hilfe bei Bekannten. Knapp jeder Fünfte bildet sich digital gar nicht fort (19 Prozent)

„Immer mehr Bürgerinnen und Bürger gehen souverän mit der Digitalisierung um und sind offen für den technischen Fortschritt, das ist eine positive Entwicklung“, so Hannes Schwaderer, Präsident der Initiative D21. „Doch die Grundlagen sind unterschiedlich verteilt. Es müssen mehr Anreize geschaffen werden, dass die Digitalisierung nicht an den Menschen mit niedrigerem Bildungsstand und an den ländlichen Regionen vorbeigeht. Die Antwort kann nur sein, noch stärker in die Köpfe der Menschen zu investieren – dies muss vor allem in den Schulen beginnen und sich konsequent im Berufsleben fortsetzen. Hier sind vor allem Politik, aber auch Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber gefragt.“


DIE BERUFSWELT WIRD DIGITALER, DOCH FLEXIBLES UND MOBILES ARBEITEN BLEIBT DIE AUSNAHME

Knapp die Hälfte der Berufstätigen geht davon aus, dass sich ihr Beruf in der näheren Zukunft spürbar durch die Digitalisierung verändern wird. 38 Prozent sehen darin Chancen für neue Jobentwicklungen in ihrem Arbeitsumfeld. 41 Prozent fühlen sich durch die Digitalisierung aber auch einem ständigen Lern- und Anpassungsdruck ausgesetzt. Denn lebenslanges Lernen bildet die Voraussetzung für beruflichen Erfolg, das sehen 84 Prozent der Berufstätigen so.

Für die Hälfte der Berufstätigen bedeutet zeitlich und räumlich flexibles Arbeiten eine Steigerung ihrer eigenen Lebensqualität. Doch mobiles Arbeiten bleibt bislang die Ausnahme: Nur 16 Prozent arbeiten nach eigenen Angaben gelegentlich orts- oder zeitunabhängig. Bei einem Viertel davon schafft das Unternehmen nicht die notwendigen Voraussetzungen. Ein weiteres Viertel gibt an, kein Interesse daran zu haben. Für mehr als die Hälfte ist flexibles Arbeiten im eigenen Tätigkeitsfeld generell nicht möglich.



Digital Index 2018/2019


NOCH GERINGE ERFAHRUNG MIT E-HEALTH UND SMART HOME, ABER OFFENHEIT TENDENZIELL VORHANDEN

Nur eine kleine Minderheit der deutschen Bevölkerung sammelte bereits persönlich Erfahrungen mit E-Health- oder Smart-Home-Anwendungen. Am meisten verbreitet sind digitale Gesundheitsanwendungen, die bislang zwölf Prozent genutzt haben. Halb so viele Menschen verfügen über persönliche Erfahrungen mit intelligenten Haushaltsgeräten oder -robotern. Damit bleiben Smart-Home- und E-Health-Anwendungen bislang Nischenprodukte für Technik-Begeisterte.

Unabhängig von der tatsächlichen Nutzung ist aber eine gewisse Offenheit gegenüber dieser Technik vorhanden: Jeder Dritte kann sich die zukünftige Nutzung von Haushaltsrobotern, mit dem Internet verbundenen Überwachungskameras oder per App steuerbarer Licht- und Heizungsanlagen vorstellen.

Die gesundheitlichen Folgen der Digitalisierung schätzen mehr Menschen positiv als negativ ein, sowohl für sich selbst als auch für die Gesellschaft insgesamt. Die Mehrheit sieht die Auswirkungen jedoch neutral. Mit Blick in die Zukunft sind die Menschen in Deutschland optimistisch: Sowohl auf persönlicher als auch auf gesellschaftlicher Ebene glauben sie, dass die Digitalisierung in 15 Jahren positivere gesundheitliche Auswirkungen haben wird, als sie diese momentan empfinden.


DIGITALES STADT-LAND-GEFÄLLE

Die Studie zeigt deutliche Unterschiede im Digitalisierungsgrad der Bevölkerung in (groß-)städtischen im Vergleich zu ländlichen Regionen: 


  • Die Großstadtbevölkerung hat mit 58 Indexpunkten einen um fünf Punkte höheren Digital-Index als die Landbevölkerung. 
  • Menschen in der Großstadt nutzen das Internet länger, vielfältiger und häufiger. 
  • Die Kompetenzen sind höher und die Offenheit ist deutlich größer. 
Gründe dafür sind unter anderem eine jüngere Bevölkerung in den Städten, ein durchschnittlich höherer Bildungsgrad und mehr (Vollzeit-)Erwerbstätige als im ländlichen Raum. Unterschiede beim Zugang zum Internet zeigen sich hingegen kaum.
Insbesondere der Anteil beruflicher Internetnutzerinnen und -nutzer ist in den Großstädten deutlich höher. Zudem werden die Vorteile an Flexibilität und räumlicher Unabhängigkeit durch Telearbeit, Homeoffice oder mobiles Arbeiten, die in der ländlichen Region stärker greifen könnten, mehr in den Großstädten realisiert.

Die Ergebnisse der Studie unterstreichen, dass die Digitalisierung in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist und die Erwartungshaltung der Menschen hinsichtlich digitaler Angebote des Staates weiter wächst und Kommunen zum Handeln auffordert.


Weitere Informationen:
Zur Studie D21-Digital-Index 2018 / 2019
Studien-Grafiken (freie Lizenz)


Über die Studie:
Der D21-Digital-Index ist eine Studie der Initiative D21, durchgeführt von Kantar TNS. Sie erfasst die deutsche Wohnbevölkerung ab 14 Jahren. Mittels persönlich-mündlicher Befragung, sog. „face-to-face“-Erhebung (CAPI = computergestütztes persönliches Interview) wurden 20.406 Interviews in Deutschland durchgeführt, davon 2.052 mit vertiefenden Fragen.

Das Studienprojekt ist gemeinschaftlich finanziert über eine Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie durch Sponsoring.

Premiumpartner: Allianz Deutschland AG, BARMER, Fujitsu Technology Solutions GmbH, Landesanstalt für Medien NRW, Der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen
Partner: Bertelsmann Stiftung, CHG-MERIDIAN AG, Ericsson GmbH, Microsoft Deutschland GmbH
Unterstützer: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V., Capgemini Deutschland, Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V., PwC Strategy&(Germany) GmbH, Ricoh Deutschland GmbH.

Quelle: Pressemeldung Initiative21


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Freitag, 11. Januar 2019

Digitalisierung bleibt 2019 das Top Thema: Monitor Digitale Verwaltung



Seit Jahren liegt Deutschland bei der Digitalisierung der Verwaltung im internationalen Vergleich nur im hinteren Mittelfeld. Bürger und Wirtschaft erwarten aber einfache digitale Verwaltungsangebote, bei denen sie ihre Daten nur einmal angeben müssen (Once-Only-Prinzip). Davon sind wir aber leider immer noch weit entfernt. Fragen wie Nutzerfreundlichkeit von Gesetzen, die flächendeckende Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes oder die Frage, ob wir tatsächlich so viele Schriftformerfordernisse brauchen, müssen nicht nur diskutiert, sondern entschieden und umgesetzt werden. 

Das kann nur gelingen, wenn Digitalisierung und Modernisierung der Verwaltung auf allen staatlichen Ebenen zur Chefsache werden – und zu einem TOP bei jeder Konferenz von Bundeskanzlerin und Ministerpräsidenten. Wir brauchen einen Digitalpakt von Bund, Ländern und Kommunen, der alle mitnimmt und überall mit ausreichend Budget und Personal unterlegt ist. Nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung können wir Boden gut machen, erklärt Dr. Ludewig.

Monitor Digitale Verwaltung


Für den Normenkontrollrat (NKR) ist die Digitalisierung der Verwaltung ein strategisches Schlüsselthema. Nicht nur, um Bürokratie abzubauen, sondern auch um die Handlungsfähigkeit und Zukunftsfestigkeit von Staat und Verwaltung langfristig sicherzustellen und Deutschland international wettbewerbsfähig zu halten.

Viele Jahre ist auf dem Feld der Verwaltungsdigitalisierung zu wenig passiert und auch heute noch ist nicht gesichert ist, dass die politischen Ankündigungen und aufgelegten Programme erfolgreich umgesetzt werden. Deshalb verfolgt der NKR die Aktivitäten in Bund, Ländern und Kommunen sehr genau und versucht mit Gutachten, Berichten und Redebeiträgen die Entwicklung zu begleiten. 

Nachfolgend eine kurze Zusammenfassung des Monitors Digitale Verwaltung:



Die Zuständigkeiten im Hinblick auf die Digitalisierung sind in Deutschland wie folgt geregelt:


Überblick über Zuständigkeiten bei der Digitalisierung der Verwaltung "Was nun?"

Ein Blick auf diese "Wimmel"-Grafik macht die Komplexität deutlich. So verwundert es auch kaum, das der NKR im Monitor die Koordinierung der Digitalisierung] "angesichts der komplexen Abstimmungs- und Umsetzungsstrukturen als nicht einfach" beschreibt.

Übersicht des Umsetzungsstands der Verwaltungsdigitalisierung auf Basis der Empfehlungen des NKR-Gutachtens „E-Government in Deutschland: Wie der Aufstieg gelingen kann“


 Neue Qualität der föderalen Zusammenarbeit


Es gibt noch viel zu tun. Wir sind gespannt, was 2019 diesbezüglich passiert.





Das könnte Sie auch noch von Interesse sein:
Jahresbericht 2018 des Normenkontrollrats: Deutschland: weniger Bürokratie, mehr Digitalisierung, bessere Gesetze Einfach machen! 
Staat 4.0 - Verwaltung hinkt Bürgerwünschen hinterher



Quelle: 
Pressemeldung NKR


#MonitorDigitaleVerwaltung #Digitalisierung #Verwaltung #Normenkontrollrat

Mittwoch, 19. Dezember 2018

Wir sagen Danke - für ein aufregendes 2018!


Eins, zwei, drei im Sauseschritt läuft die Zeit, wir laufen mit. (Wilhelm Busch)

Nur noch wenige Tage bis Weihnachten. Wir freuen uns auf diese Zeit, vor allem auf eine Auszeit. Denn Zeit, das schönste Geschenk, gerät gerade  in diesen Tagen und Wochen immer mehr in Vergessenheit.

Ein anstrengendes Jahr neigt sich dem Ende und wir sagen allen, die mit uns zusammen gearbeitet haben, die unsere Veranstaltungen besucht haben, herzlichen Dank für Ihr Interesse und Vertrauen. Wir freuen uns auf viel spannende Aufgaben und Projekte in 2019.

Beschenken Sie sich und andere mit Zeit.
Zeit für sich, Zeit für gemeinsame Unternehmungen, Zeit um die Akkus aufzuladen, Zeit einfach mal nichts zu tun oder Zeit um einmal über den Tellerrand zu schauen..


Wir wünschen Ihnen ein besinnliches, schönes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!





PS:  Die Impressionen der Zukunft der Arbeit in der Kommunalverwaltung,
        20.11.2018 in Köln finden Sie HIER.

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Staat 4.0 - Verwaltung hinkt Bürgerwünschen hinterher

Wunsch und Wirklichkeit klaffen weit auseinander. Das zeigen die Ergebnisses einer Umfrage, die im Auftrag des Digitalverbands Bitkom gemacht wurde. Danach wünscht sich die große Mehrheit der Menschen in Deutschland eine digitale Verwaltung und würde Online-Verwaltungsangebote gerne nutzen.

Mit seiner Umfrage greift Bitkom ein Thema auf, das auch der Nationale Normenkontrollrat (NKR) in den letzten Jahren zu einem seiner Schwerpunktthemen gemacht hat. Als unabhängiges Beratungsgremium der Bundesregierung und oberster Bürokratiewächter hat der NKR hierzu drei Gutachten vorgelegt und die Bundesregierung wiederholt zum Handeln aufgefordert.

Der Umfrage zufolge haben vor allem digitale Bürgerdienste für Familien großes Potenzial. So wünschen sich jeweils sechs von zehn Bürgern, dass das Kindergeld (62 Prozent) sowie der Kitaplatz (61 Prozent) auch online beantragt werden können. Auch die Anträge auf Elterngeld wollen vier von zehn Befragten (41 Prozent) gerne online stellen. 



Ähnliches gilt für Urkunden, wie etwa die Geburtsurkunde (33 Prozent). Befragt nach weiteren Bürgerdiensten, die digital angeboten werden sollten, geben 83 Prozent an, dass sie Mängel wie Schlaglöcher gern online melden würden. 74 Prozent wollen via Internet ihren Wohnsitz an- bzw. ummelden. 

Mehr als jeder Zweite (55 Prozent) würde gerne online ein Führungszeugnis beantragen können. Auch für Bürgerdienste wie die KFZ-Zulassung (48 Prozent) oder die Beantragung des Personalausweises (45 Prozent) möchten viele Bundesbürger nicht mehr extra aufs Amt. 

„Ausnahmslos alle politisch Verantwortlichen müssen hier aktiver werden: Regierungen in Bund und Ländern, Verwaltungen in Bezirken und Gemeinden, Behördenleiter und öffentliche Unternehmen. Das Anstehen auf dem Amt und aufwändiger Papierkram bei der Beantragung von Dokumenten und Sozialleistungen kosten wertvolle Zeit und machen unser Leben unnötig kompliziert. Im Digitalen Staat erledigen wir Behördengänge schnell im Netz und bequem vom Wohnzimmer aus“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

An Online-Verwaltungsdienstleistungen schätzen die Bürger vor allem die Transparenz. So stimmen acht von zehn Befragten (79 Prozent) der Aussage zu, dass es während der Bearbeitung von Anträgen möglich sein sollte, den aktuellen Stand und die voraussichtliche Dauer der Bearbeitung jederzeit online einsehen zu können. Diese Erwartung existiert inzwischen quer durch alle Altersklassen. So sagen 83 Prozent der 14- bis 29-Jährigen, 86 Prozent der 30- bis 49-Jährigen und 84 Prozent der 50- bis 64-Jährigen, dass dies möglich sein sollte. Selbst bei der Generation 65 Plus sind es 63 Prozent. 

77 Prozent aller Befragten meinen außerdem, dass Ämter prinzipiell zu lange brauchen, um ihre Anliegen zu bearbeiten. Zwei Drittel (66 Prozent) finden, dass die meisten Behördengänge problemlos auch online erledigt werden könnten. Gut sechs von zehn Befragten sagen, dass es schwierig ist, kurzfristig einen Behördentermin zu bekommen (68 Prozent) und dass die Behörden oft überbelastet wirken (65 Prozent). Lediglich jeder Zweite (51 Prozent) ist der Meinung, dass er bei Behörden schnell und kompetent Auskunft zu seinen Anliegen erhält.

„Deutschland braucht eine echte E-Government-Offensive. Die digitalen Angebote, die es gibt, sind oft nicht bekannt genug oder zu wenig vom Bürger her gedacht und zu umständlich“, sagt Dr. Johannes Ludewig, Vorsitzender des Nationalen Normenkontrollrats. Behörden seien oft noch zu unbeweglich, zu wenig innovativ und zu wenig kundenorientiert. „Die Verwaltung setzt noch viel zu selten auf die Möglichkeit, Behördengänge online abzuwickeln. Wenn wir es ernst meinen mit den digitalen Bürgerdiensten, dann müssen wir das Tempo hier jetzt deutlich erhöhen.“

Aber selbst da, wo ein digitales Angebot vergleichsweise einfach einzurichten wäre, der Datenaustausch also grundsätzlich technisch möglich ist, scheitert dieser oft. Der Grund sind häufig Datenschutzbedenken auf Seiten der Bürger. 

„Mit Hilfe des Internet können Behördengänge in vielen Fällen deutlich unkomplizierter und schneller erledigt werden als mit einem persönlichen Erscheinen auf dem Amt“, sagt Rohleder. „So wichtig Datenschutz in der digitalen Welt ist: Bürger sollten die Möglichkeiten, die ihnen eine digitale und vernetzte Verwaltung bietet, erkennen.“ Ludewig: „Wir erleben hier einen seltsamen Widerspruch zwischen dem, wie Bürger mit ihren persönlichen Daten in privaten und sozialen Netzwerken umgehen, und ihrer Bereitschaft, der Verwaltung Daten zu überlassen, um Verwaltungsprozesse zu beschleunigen.“ 

Das Ziel, bestimmte Daten nur einmal der Verwaltung übermitteln zu müssen, könne aber nur erreicht werden, wenn ein entsprechendes Vertrauen in die Behörden entsteht. „Die bestehenden öffentlichen Register müssen dafür so organisiert werden, dass der Bürger jederzeit die Hoheit über seine Daten hat, dass er dies auch erkennen kann und dass die Behörden gleichzeitig effizienter zusammenarbeiten können.“

Hinzu kommt, dass oft noch gesetzliche Bestimmungen dem E-Government entgegenstehen, indem zum Beispiel ein unterschriebenes Formular oder persönliches Erscheinen verlangt werden. Während EU-Staaten wie Dänemark weite Teile der Interaktion der öffentlichen Hand mit Bürgern und Unternehmen digital ausgestaltet haben, dominieren in Deutschland immer noch die Schriftform oder der persönliche Kontakt.

„Der Gesetzgeber muss sich gerade im Hinblick auf das Schriftformerfordernis mehr Mühe geben. Bisherige Gesetzesänderungen haben leider nicht den notwendigen Erfolg gebracht. Es gilt, neu zu denken, etwa indem alle Schriftformerfordernisse abgeschafft werden, um sie dann nur dort wieder zu akzeptieren, wo sie nachweislich wirklich erforderlich sind“, so Ludewig. Die staatliche Verwaltung nehme eine Schlüsselrolle bei der Bewältigung der digitalen Transformation in Deutschland ein und müsse daher nun endlich eine spürbare Beschleunigung erfahren. „Die Bürger sowie Unternehmen aus allen Bereichen sind auf einen gut funktionierenden und schnell agierenden digitalen Staat angewiesen. Hier verschenkt Deutschland noch zu viel wichtiges Potenzial“, sagt Ludewig.

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Digitalisierung von Verwaltung und öffentlichen Dienstleistungen: Smart Country Convention
Staat 4.0 – Status Quo, Chancen und Herausforderungen


Donnerstag, 6. Dezember 2018

Buchtipp zum Nikolaus : Agile Verwaltung


Hat der Nikolaus Ihnen heute nichts in den Schuh gesteckt?

Wir haben etwas für Sie. Für alle, die sich intensiver mit dem Thema "Agile Verwaltung", das auch in der Keynote in unserer Veranstaltung "Zukunft der Arbeit in der Kommunalverwaltung" am 20.11.2018 in Köln behandelt wurde, beschäftigen möchten.

Unser Buchtipp heute:










Agile Verwaltung
Wie der Öffentliche Dienst aus der Gegenwart die Zukunft entwickeln kann

Herausgegeben von: Martin Bartonitz, Veronika Lévesque, Thomas Michl, Wolf Steinbrecher, Cornelia Vonhof, Ludger Wagner
Springer-Verlag, 04.11.2018 - 270 Seiten








Das Buch gliedert sich in drei Teile. Im ersten Teil geht es darum, was Agilität in Bezug auf öffentliche Institutionen und ihre Verwaltung bedeutet. im zweiten Teil werden die Leser durch die Vielfalt der Methoden (Scrum, Kanban, visuelle Methoden des Storymappings) und deren Einsatzmöglichkeiten in der öffentlichen Verwaltung geführt. Im dritten Teil werden Praxis Beispiele aus dem In- und Ausland vorgestellt.


Das Inhaltsverzeichnis des Buchs:
  1. Das agile Manifest – eine Einführung 
  2. Komplexität, VUKA und andere Schlagworte – was verbirgt sich 
  3. dahinter? 
  4. Wozu kann unsere Gesellschaft eine „agile Verwaltung“ brauchen? 
  5. Agilität – die Zukunft der Öffentlichen Verwaltung? 
  6. Kanban: Ursprung, Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Wirkungsweise 
  7. Scrum – in kurzen Iterationen zum Ziel 
  8. Rollen und situative Funktionen agil souverän eingesetzt 
  9. Skalierung – teamübergreifende Abstimmung 
  10. Agile Selbst- und Teamorganisation mit Personal Kanban 
  11. Agile Aufwandschätzungen 
  12. Speed Estimation – viele User Stories in kurzer Zeit schätzen 
  13. Retrospektiven – wir entwickeln uns weiter 
  14. Die User Story – eine agile Form der Aufgabendefinition 
  15. Prozesse beschreiben mit Story Mapping 
  16. Gelungene (agile) Kommunikation mit LEGO® Serious Play® 
  17. Agile Arbeitsformen im nicht-agilen Umfeld 
  18. Bibliotheken und Agilität – Welten begegnen sich? 
  19. eGovernment: Die digita(gi)le Zukunftsakte 
  20. Agile Organisationsentwicklung mit Scrum 
  21. Agilisierung einer kommunalen Verwaltung – das Beispiel Ängelholm (Schweden) 
  22. Agile Pflege bei Buurtzorg 
  23. Agiles Studieren 
  24. Faust, Café Z, das Prinzip Kaktus und die Sache mit dem agil lernen 

Weitere Informationen sowie eine Leseprobe einzelner Kapitel finden Sie auf der Seite des Verlags oder auf Amazon.

#Buchtipp #AgileVerwaltung #Kommunalverwaltung  #ZukunftderArbeit #CEBU #DEx #DemografieExpertenVerein

Montag, 3. Dezember 2018

Zukunft der Arbeit in der Kommunalverwaltung - auf großes Interesse gestoßen

In der Keynote zu Beginn der Veranstaltung stellte Prof. Richenhagen vom ifm an der FOM in Essen die These vor, Agilität ist die Arbeits- und Organisationsform der Digitalisierung, d.h. wer seine Verwaltung digitalisieren will, muss agil arbeiten. Agil arbeiten bedeutet z.B. eine ganz andere Fehlerkultur zu haben. Fehler sind Lernchancen. Es bedeutet mehr zu probieren, mehr auszuprobieren anstatt auf lange Distanz hin, Konzepte zu entwickeln, die dann nach einem Jahr ohnehin für die Katz sind. 


Foto@CEBU
In der Workshop Runde 1 wurden in den vier Foren die folgenden Themen diskutiert: 
  • FührDiv: Führung in der digitalisierten kommunalen Verwaltung“ 
  •  „Motivierte Mitarbeitende durch neue Arbeitsorganisation: Führen in Teilzeit und mobiles Arbeiten“
  •  „Innovative Verwaltung – Strategie, Prozess-und Projektmanagement“
  • Forum „Betriebsnachbarschaften als Chance für betriebliches Gesundheitsmanagement in einer Kommune
Führung in der kommunalen Verwaltung steht in Zeiten von Haushaltskürzungen und demografischem Wandel vor großen Herausforderungen. Neue Kommunikationsmittel und zunehmend digitalisierte Arbeitsvorgänge halten immer stärker Einzug in den Arbeitsalltag und gestalten die Abläufe   zunehmend komplexer. Nachweislich braucht es für Führungskräfte nicht nur neue Qualifikationen, sondern auch Kompetenzen. Das Projekt FührDiv leistet dazu seinen Beitrag und unterstützt aktiv das kommunale Schlüsselpersonal in den Themenfeldern Führung, Teamentwicklung, Mitbestimmung und digitale Kompetenzen.

Foto@CEBU

Das Forum Motivierte Mitarbeitende durch neue Arbeitsorganisation: Führen in Teilzeit und mobiles Arbeiten“ orientierte sich an einem in 2017 von einer Gruppe Gleichstellungsbeauftragter erstellten Leitfaden „Frauen in Führung & Führen in Teilzeit – Handreichung für die Praxis“. In der Diskussion wurden die unterschiedliche kommunale Wahrnehmung und Herangehensweise sichtbar. Im Resümee bestätigten sich die Erkenntnisse des Leitfadens, dass es flexible Arbeitsorte und Arbeitszeiten sowie Teilzeitangebote braucht, wenn man mehr Frauen in Führungspositionen bringen möchte. Gelänge es gleichzeitig auch Männern vergleichbare Modelle anzubieten, könnte dies eine Kultur der Chancengleichheit für die berufliche Entwicklung fördern.

Foto@CEBU

Wie man die Prozesse einer Behörde vor dem Hintergrund ihrer definierten Ziele systematisch und kontinuierlich gestalten kann wurde in einem weiteren Forum diskutiert. Als unabdingbar wurde erkannt, dass Prozess-und Veränderungsmanagement gemeinsam zu betrachten und die Mitarbeiter dabei zwingend einzubeziehen sind. Durch die gesellschaftlichen und technischen Veränderungen wird strukturiertes Handeln in den Verwaltungen unumgänglich und Prozessmanagement kann zu einem dauerhaften Verwaltungssteuerungsinstrument werden, welches zudem breite Transparenz sichert. Kritisch angemerkt wurde, dass sich auch die lokale Politik in die Prozesse mit einbinden lassen muss.  

Foto@CEBU
     
Im Forum Betriebsnachbarschaften und betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) wurde diskutiert, wie sich kleine und mittlere Unternehmen/ Organisationen/Verwaltungen zusammenschließen könnten, um ein gemeinsames Gesundheitsmanagement einzurichten. Dabei wurden drei Fragen aufgeworfen:  wie kann man das Thema transportieren, wie kann man Unternehmen und Organisationen für eine aktive Beteiligung gewinnen und welche Player könnten dabei unterstützen. Als Best Practice Beispiel lohnt sich ein Blick nach Korschenbroich, wo man in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung erste kleine und erlebbare Ergebnisse aufweisen kann.  Mehr unter: https://betriebsnachbarschaft-korschenbroich.de/

Foto @CEBU

In der Workshop Runde 2 wurden nachfolgende Themen in den Foren diskutiert: 
  • „Mit INQA Checks Handlungsbedarfe erkennen und Prioritäten setzen“ 
  • „Zusammenarbeit der Generationen – so gelingt New Work“ 
  •  „Mit systematischer Personalentwicklung die Attraktivität als Arbeitgeber sichern“
  • „Kein Stress mit dem Stress - wie wir psychische Gesundheit in der ÖV fördern können“

Bei der Bewertung und Anwendung der INQA Checks wurde bestätigt, dass die Checks nicht nur hilfreich für die eigene Standortanalyse in den Säulen „Personalführung“, „Diversity“, „Gesundheit“ und „Wissen und Kompetenz“ sind, sondern auch insbesondere auch Maßnahmen und Ideen zur Umsetzung beinhalten. Besonders interessant waren hierfür beispielhaft Konzepte zur Wissensweitergabe in der Altersnachfolge. Einige Teilnehmer*innen haben sich spontan bereit erklärt als Praktiker bei der weiteren Anpassung der INQA Checks mitzuwirken.

Jede Organisation wird sich unter dem Aspekt von digitaler Transformation fragen müssen, welche Unternehmenskultur man entwickeln und wie man zukünftig zusammenarbeiten will. In der Diskussion wurden einige interessante Themenstellungen adressiert: Standardlösungen scheinen nicht der Schlüssel zu sein, sondern Räume für Experimente müssen wachsen. Neu formierte Organisationen werden die richtigen Mitarbeiter an den entscheidenden Stellen brauchen.  Mitarbeiterführung und - Kompetenzen werden sich anpassen müssen um New Work erfolgreich werden zu lassen.  

Die Stadt Wuppertal hat vor dem Hintergrund der immer knapper werdenden Ressource Personal ein Personalentwicklungskonzept mit sieben Zielvorgaben erstellt. Eines der dominanten Ziele des Konzepts stellt das Thema „externes und internes Personalmarketing“ dar. Pragmatisch wurden im Forum Wege diskutiert, wie man das Image und die Attraktivität einer Kommunalverwaltung als Arbeitgeberin durch Marketingmaßnahmen (z.B. Auslandsaufenthalte in Partnerstädten/moderne Kommunikationswege/ Nachwuchs-Kampagnen an Schulen…) und eine gezielte Außendarstellung steigern kann. Diskutiert wurde auch, aktiv die Rekrutierungsbasis – z.B. Reaktivierung der Mütter – zu erweitern.

In einem weiteren Forum der 2. Workshop-Runde wurde das Thema Stress diskutiert. Stress auslösende Veränderungen und Faktoren wurden thematisiert und umfangreichen Materialien und Instrumente von psyGa- psychische Gesundheit in der Arbeitswelt vorgestellt. 
Dr. Jens Voßen vom Ministerium der Finanzen NRW zeigte auf, dass es kein standardisiertes Verfahren gibt, um in ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) einzusteigen. Vielmehr bietet es sich an, Anlässe und Situationen zielgerichtet zu nutzen.

Mit der Podiumsdiskussion wurde die Frage, wie eine innovative Unternehmenskultur in der Kommunalverwaltung entstehen kann beantwortet. Am Beispiel der Stadt Rheinbach wurde erläutert, wie sich die Wirtschaftsförderung mit den Handlungsfeldern der Politik und Verwaltung so verzahnt, dass innovative Impulse freigesetzt werden können. Nachvollziehbar wurde dargestellt, wie sich die Unternehmenskultur, die Art von Führung und Zusammenarbeit an neue Herausforderungen anpassen müssen. Als Schlüsselbegriffe wurden benannt: eine zu akzeptierende Fehlerkultur, eine mehr auf Selbstverantwortung und Informationstransparenz bauende Führung sowie der verstärkte Einbezug des individuellen Mitarbeiters.  

Lutz Stratmann lieferte in seinem wertvollen abschließenden Beitrag einen zusammenfassenden Blick auf die aktuellen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen und wie die Beschäftigten in der Kommunalverwaltung herausgefordert sind. Auf anschauliche Weise konnte er darstellen, dass die komplexe Multiproblemlage nur mit Programmen und Systematiken angegangen werden können, die eine Kommunalverwaltung in Schritten nach ihrem spezifischen Bedarf durchleitet. Hierzu dient die Vorgehensweise und die Begleitung im Entwicklungsprozess des „INQA Audits Zukunftsfähige Unternehmenskultur“.

Unser Resümee
Die Teilnehmer*innen der 44 teilnehmenden Kommunen kamen zumeist erstmalig mit INQA (Initiative Neue Qualität der Arbeit)  in Berührung. Ihr Feedback zur Veranstaltung war durchweg positiv und unsere Absicht, die Teilnehmer*innen zu informieren, Erfahrungen auszutauschen und anzuregen, eigene Positionen zu hinterfragen, wurde erreicht. Mit der Breite der Themen konnten für die kommunalen Mitarbeiter eine Vielzahl von wertvollen Impulsen gesetzt werden. In Gesprächen und den Foren wurde aber auch deutlich, dass es in den einzelnen Kommunalverwaltungen unterschiedliche Entwicklungsstände bezüglich moderner Formen der Arbeitsgestaltung gibt. So fanden die Vorstellung eines strategischen Personalentwicklungskonzepts und der Aufbau von Prozess- und Projektorganisation verstärktes Interesse. Dies lässt auf einen Nachholbedarf schließen, dem mit weiteren Veranstaltungen oder der Erstellung von Zukunftskonzepten begegnet werden könnte.

Zum Abschluss noch einige Teilnehmerstimmen aus der Online-Umfrage:
"Vielen Dank an das tolle Team, das angenehme Rahmenbedingungen geschafft hat - obwohl die Veranstaltung für die Teilnehmer*innen kostenlos war..... Das Format hat Lust auf mehr gemacht, gerade weil jede*r Besucher*in offen war und sich vernetzen wollte. Dadurch konnte ich einige neue Kontakte knüpfen und mir für meine praktische Arbeit tolle Anregungen holen. ... Die Moderation bei jedem Slot.... Organisation + Aufgreifen von Begrifflichkeiten an der Pinnwand, sodass der Referent weiter diskutieren konnte.... Organisation, Qualität sowie der Praxisbezug..."

Impressionen der Veranstaltung im Video



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Montag, 19. November 2018

Der Countdown beginnt: Nur noch 24 Stunden .. dann startet "Zukunft der Arbeit in der Kommunalverwaltung" in Köln

Nach Monaten der Vorbereitung sind wir auf der Zielgeraden angekommen. Morgen Mittag startet unsere Veranstaltung "Zukunft der Arbeit in der Kommunalverwaltung - von der Personalverwaltung zur innovativen Unternehmenskultur".

Die gute Nachricht: Alles, was vorbereitet werden konnte, ist erledigt. Die Referenten sind gesund und munter. Und wir, CEBU- das Regional-Team des DEx in NRW,  sind freudig erregt. Endlich geht es los.

Wir freuen uns auf viele neue Impulse, spannende Gespräche und Diskussionen.

Zum Auftakt der Veranstaltung gibt es die Keynote von Prof. Dr. Gottfried Richenhagen, Direktor des ifpm, Institut für Public Management von der FOM, Essen mit dem Thema "Digitalisierung & Agilität - Trends oder Modeworte in der Zukunft der Kommunalverwaltung". Danach starten die parallelen Workshop-Sessions:

Zum Abschluss der Impuls von Lutz Stratmann, Geschäftsführer der Demografieagentur für die Wirtschaft GmbH mit dem Thema "Mit Beteiligung die richtigen Schritte gehen: Das INQA-Audit „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ – ein begleiteter Entwicklungsprozess für Betriebe und Verwaltungen"
Wir freuen uns den Nachmittag mit einem kleinen Snack ab 17.30 Uhr ausklingen zu lassen.

Allen Teilnehmer*innen und Referent*innen wünschen wir eine gute Anreise.
Wir freuen uns auf den morgigen Tag mit Ihnen!


Unserer besonderer Dank geht an INQA und BMAS - ohne ihre finanzielle Unterstützung - wäre die Veranstaltung nicht möglich gewesen:



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