Montag, 30. September 2019

Digitalisierung gemeinsam gestalten - Vormerken: Digitaltag 2020 - 19. Juni 2020

19. Juni 2020 - Digitaltag 2020

Die Digitalisierung ist in aller Munde. Für die einen geht es zu schnell, die anderen sagen, Deutschland ist im weltweiten Vergleich schon weit abgeschlagen. Wir müssen aufwachen, damit unsere bisher weltweit führenden Industrien wie z.B. Automobil, Maschinenbau in Kürze nicht nur als Werkbänke für die Hightech Unternehmen aus China und Asien dienen. Was für die Wirtschaft gilt, gilt im verstärkten Maße auch für die Verwaltung. 

Die Digitalisierung bietet viele Chancen, aber bislang können längst nicht alle daran teilhaben: Mit der neuen Initiative „Digital für alle“ stellt sich ein breites gesellschaftliches Bündnis dieser Herausforderung. 

Das gemeinsame Ziel lautet, die digitale Teilhabe zu fördern. Alle Menschen in Deutschland sollen in die Lage versetzt werden, sich selbstbewusst und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen. Ein bundesweiter Digitaltag soll die Digitalisierung mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktivitäten überall in Deutschland erklären, erlebbar machen, Wege zu digitaler Teilhabe aufzeigen und auch Raum für kontroverse Debatten schaffen. 

Erstmals findet der Digitaltag am 19. Juni 2020 statt und soll künftig jährlich durchgeführt werden. Zudem wird im Rahmen des Digitaltags ein Preis für digitales Engagement verliehen. Das teilte die Initiative „Digital für alle“ am Mittwoch in der Bundespressekonferenz in Berlin mit. 

Mit der Initiative „Digital für alle“ wollen 21 Organisationen die digitale Teilhabe in der Gesellschaft fördern. Das Ziel: Niemand soll sich im digitalen Wandel verloren fühlen. Dass diesbezüglich Nachholbedarf besteht, zeigt eine Studie von Bitkom Research.


Digitale Teilhabe für alle fördern

Jede und jeder muss in die Lage versetzt werden, sich souverän und sicher, selbstbewusst und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen.



Studie zeigt großen Bedarf an digitaler Teilhabe

Laut einer repräsentativen Studie von Bitkom Research stehen in Deutschland etwa 20 Millionen Menschen ab 16 Jahren der Digitalisierung skeptisch bis ablehnend gegenüber. 


Während eine Zwei-Drittel-Mehrheit (68 Prozent) die Digitalisierung grundsätzlich als Chance bezeichnet, sehen drei von zehn (31 Prozent) darin eine Gefahr. Der Einzug digitaler Technologien in alle Lebensbereiche wird zwar von einer großen Mehrheit (81 Prozent) als eher positiv bewertet, aber immerhin jeder Sechste (16 Prozent) sieht diese Entwicklung eher negativ. 



Auf die offene Frage nach spontanen Assoziationen zum Begriff „Digitalisierung“ gaben 27 Prozent der 1.003 Befragten Vorbehalte beziehungsweise Bedenken an, etwa Sorgen um Datensicherheit, Cyber-Kriminalität und die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes. Dem stehen 11 Prozent gegenüber, die Vorteile herausstellen, etwa mehr Komfort im Alltag oder die Ersparnis von Wegen, Zeit und Kosten. Die meisten, nahezu jeder Zweite (46 Prozent), verbinden mit Digitalisierung technische Infrastruktur und Geräte wie Internet und Smartphone oder den Einzug digitaler Technologien in Alltagsgegenstände. 
In einigen Fällen führt das zu dem Wunsch, digitale Technologien so gut wie möglich aus dem Alltag zu verbannen. Jeder Achte (12 Prozent) sagt über sich selbst, die zunehmende Technisierung abzulehnen und neue technische Geräte oder digitale Dienstleistungen nur zu nutzen, wenn es sich gar nicht vermeiden lässt. 
Die Untersuchung zeigt, dass Ältere die Digitalisierung besonders skeptisch sehen. Vier von zehn der Altersgruppe 65 plus (40 Prozent) würden lieber in einer Welt ohne digitale Technologien leben, bei den Jüngeren ist es lediglich jeder Achte (12 Prozent). Eine ausführliche Präsentation ist unter www.digitaltag.eu/studie abrufbar.
Informationen und Hintergründe zur Initiative „Digital für alle“ sowie zum Digitaltag, den Aktionen und Beteiligungsmöglichkeiten gibt es unter www.digitaltag.eu.


Partner der Initiative "Digital für alle"


AWO Bundesverband | Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) | Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) | Bitkom | Bundeselternrat | Deutsche Forschungsgemeinschaft | Deutscher Caritasverband | Deutscher Kulturrat | Deutscher LandFrauenverband | Deutscher Landkreistag | Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB) | Deutscher Städtetag | Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB) | Deutscher Volkshochschul-Verband (DVV) | Diakonie Deutschland – Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung | Hartmannbund – Verband der Ärzte Deutschlands | Verband der TÜV (VdTÜV) | Verband kommunaler Unternehmen (VKU) | VOICE – Bundesverband der IT-Anwender | Zentralverband des deutschen Handwerks (ZdH) | Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland
Hinweis zur Methodik:
Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.003 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt. Die Befragung ist repräsentativ für die Gesamtgesellschaft.




Video zum Digitaltag 2020



Quelle: Pressemeldung Bitkom

#DigitaleTeilhabe #Digitaltag #Digitaltag2020 #Digitalfüralle #Bitkom #DemografieCircle #DemografieExpertenVerein #CEBU

Freitag, 9. August 2019

Wie ist es um die digitalen Kompetenzen der Bürger in Deutschland bestellt?


Souverän mit den unterschiedlichen digitalen Services und Anwendungen umgehen zu können, ist im Zeitalter der Digitalisierung für alle Generationen eine notwendige Kompetenz. Digital souverän handeln zu können, bedeutet mehr als nur zu wissen, wie man eine App auf sein Smartphone herunterlädt oder Onlinebanking anwendet. Kann ich die Folgen meines eigenen Handelns im Netz richtig einschätzen? Weiß ich mit Aktualisierungen und Neuentwicklungen umzugehen? 

Die repräsentative Bevölkerungsbefragung "Digitale Kompetenzen im Alter" des Meinungsforschungsinstituts Kantar im Auftrag der Bertelsmann Stiftung ist der Frage nachgegangen, wie sicher sich die Menschen in Deutschland im Internet und beim Umgang mit Smartphone und Co. fühlen. 

Die Ergebnisse


In Sachen digitaler Kompetenzen besteht hoher Handlungsbedarf. Insgesamt fühlen sich 63 Prozent der Befragten eher sicher bis sehr sicher im Umgang mit dem Internet. Differenziert nach Altersgruppen zeigt sich ein anderes Bild: Während 79 Prozent der 14- bis 29-Jährigen sich eher sicher bis sehr sicher fühlen, gilt das nur für 41 Prozent der 60- bis 69-Jährigen. Und bei den über 70-Jährigen fühlt sich nur jeder Dritte (36 Prozent) eher sicher bis sehr sicher im Umgang mit dem Internet. Das heißt, bei den älteren Generationen besteht Nachholbedarf bei den digitalen Kompetenzen. 




Drei Viertel der Bevölkerung sind auf das Internet angewiesen 

Fragt man die Bevölkerung, wie stark sie bereits heute auf das Internet und den Einsatz digitaler Technologien angewiesen ist, sagen 76 Prozent der Befragten, dass sie bei der Suche nach Informationen eher stark bis sehr stark darauf angewiesen sind. 68 Prozent geben an, dass dies bei der Kommunikation mit Freunden, Bekannten oder Familienmitgliedern der Fall ist. 

Dagegen sind nur 27 Prozent bei behördlichen Angeboten, von denen es online bisher nur eine begrenzte Zahl gibt, eher stark bis sehr stark auf digitale Kanäle angewiesen. Ein Blick in die Zukunft macht deutlich, dass die Bevölkerung von einem starken Bedeutungszuwachs des Internets und digitaler Technologien in vielen Bereichen des täglichen Lebens ausgeht. Während die Werte für die Suche nach Information (78 Prozent) und Kommunikation mit Freunden, Bekannten und Familienmitgliedern (74 Prozent) nur moderat steigen, ist der Bedeutungsgewinn im Bereich behördlicher Angelegenheiten (62 Prozent) besonders auffällig. 

Digitale Daseinsvorsorge für die älteren Generationen 

Gerade für die vielen älteren Menschen besteht mit Blick auf die steigende Relevanz dieser Kompetenzen ein besonderer Handlungsdruck: „Auch die ältere Generation benötigt digitale Kompetenzen, um sich im Alltag selbständig zurecht zu finden und möglichst lange autonom in der vertrauten Umgebung zu bleiben“, sagt Brigitte Mohn, Vorstand der Bertelsmann Stiftung. „Dazu müssen gerade Älteren niedrigschwellige Angebote vermittelt werden, um digitale Kompetenzen zu erwerben. Hier sind auch die Kommunen gefordert, entsprechende Assistenzinfrastrukturen aufzubauen und zu unterstützen.“ 

Das Spektrum möglicher Lösungsansätze zeigt die Studie „Digital souverän? Kompetenzen für ein selbstbestimmtes Leben imAlter“: Zum Beispiel die Initiativen „SeniorenNetz des Netzwerks Märkisches Viertel“, die Stadtteilbibliothek Köln-Kalk oder die „Versilberer Partys“ des Vereins „Wege aus der Einsamkeit e.V.“ in Berlin. Diese Möglichkeiten bieten niedrigschwelligen Zugang zu digitalen Lernangeboten, oder reale Orte um persönliche Erfahrungen auszutauschen. Nur durch das gemeinsame Engagement von Kommunen, Zivilgesellschaft und Bildungsinstitutionen kann die digitale Souveränität der Älteren gestärkt werden. 


Download:
Digital souverän?Kompetenzen für ein selbstbestimmtes Leben im Alter

Quelle: Pressemeldung Bertelsmann Stiftung


Zusatzinformationen Die Studie „Digital souverän? 

Kompetenzen für ein selbstbestimmtes Leben im Alter“ wurde im Auftrag der Bertelsmann Stiftung vom Institut für Innovation und Technik (iit) in der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH erstellt. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit digitaler Souveränität wird ergänzt durch Handlungsempfehlungen und ausgewählte Praxisbeispiele, die mögliche Lösungsansätze beschreiben. Für die Studie hat das Meinungsforschungsinstitut Kantar im Auftrag der Bertelsmann Stiftung eine repräsentative telefonische Befragung (CATI-Technik, Dual Frame) in der deutschsprachigen Bevölkerung durchgeführt. Befragt wurden rund 1.000 Personen ab 14 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland im Zeitraum vom 26. April 2019 bis zum 03. Mai 2019. 



#Bürger #Digitalisierung #Demografischer Wandel #Studie #BertelsmannStiftung #DemografieCircle #DemografieExpertenVerein #DEx #Daseinsvorsorge #Internet

Montag, 1. Juli 2019

14. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung am 27.06.2019 vorgestellt.

Am 27.06.2019 hat das Statistische  Bundesamt die 14. – zwischen den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder – koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung vorgestellt. 

Sie reicht bis zum Jahr 2060 und stellt ein System aus insgesamt 30 Varianten und Modellrechnungen dar. Ihr Kernstück bilden jedoch neun Hauptvarianten (Varianten 1 bis 9). Diese zeigen die Spannbreite der möglichen künftigen Entwicklungen auf und geben Aufschluss über den Einfluss der demografischen Komponenten Geburtenhäufigkeit, Sterblichkeit und Wanderungen auf die Bevölkerungsentwicklung. 

Im Ausgangsjahr 2018 der 14. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung ist die demografische Alterung in Deutschland bereits weit vorangeschritten. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung war 2018 in Deutschland mit 44 Jahren um 5 Jahre höher als im Jahr der deutschen Vereinigung (1990: 39 Jahre). 

Besonders anschaulich zeigen sich die Veränderungen anhand der Alterung der stark besetzten Jahrgänge von 1955 bis 1970, die zur sogenannten Babyboom-Generation gehören (Schaubild 1). 



1990 bildeten sie als 20- bis 35-Jährige die größte Altersgruppe. Das sind sie auch heute noch, sie sind aber in das höhere Erwerbsalter gekommen und werden in den nächsten zwei Jahrzehnten aus dem Erwerbsalter ausscheiden. Die Anzahl der Personen im Alter ab 70 Jahren ist zwischen 1990 und 2018 von 8 auf 13 Millionen gestiegen. Bei den höheren Altersklassen wird deutlich, dass mittlerweile nicht nur Frauen, sondern auch Männer ein höheres Lebensalter erreichen. 

Im Zuge der außergewöhnlich starken Zuwanderung der letzten Jahre kamen zwischen 2014 und 2017 per Saldo insgesamt 2,6 Millionen überwiegend junge Menschen nach Deutschland: 90 % von ihnen waren jünger als 40 Jahre, mehr als ein Drittel sogar jünger als 20 Jahre. Die Nettozuwanderung hat vor allem der Schrumpfung der Bevölkerungszahl entgegengewirkt, die ohne diese Entwicklung aufgrund der negativen natürlichen Bevölkerungsbilanz – die Sterbefälle übersteigen die Geburten – unvermeidlich gewesen wäre. Die Zuwanderung hat aber auch die jungen Jahrgänge gestärkt und zur Verjüngung des Erwerbspersonenpotenzials beigetragen. Auf die Alterung der Gesamtbevölkerung, die vor allem durch das Aufsteigen der Babyboom-Generation ins höhere Alter und die gestiegene Lebenserwartung bestimmt ist, hatte sie dagegen kaum Einfluss.


Verhältnis zwischen junger Bevölkerung, Personen im Erwerbsalter und Personen im Rentenalter wird sich deutlich verschieben

https://twitter.com/destatis 27.06.2019


Die Bevölkerungsvorausberechnungen der amtlichen Statistik sind ein unverzichtbares Instrument zur Erforschung des demografischen Wandels. Sie stützen sich auf Analysen der demografischen Trends und zeigen, wie sich die Bevölkerungszahl und Altersstruktur langfristig entwickeln, wenn sich die Trends fortsetzen beziehungsweise wenn sich davon abweichende Tendenzen durchsetzen würden. 

Das Statistische Bundesamt verfolgt dabei einen klaren empirischen Ansatz und zeigt mehrere Optionen der zukünftigen Bevölkerungsentwicklung. Die amtlichen Bevölkerungsvorausberechnungen erheben keinen Anspruch, die Zukunft vorherzusagen. Sie helfen zu verstehen, wie sich die Bevölkerungszahl und die Bevölkerungsstruktur unter bestimmten demografischen Voraussetzungen entwickeln würden.

Auch steigende Geburtenhäufigkeit und dauerhaft hohe Nettozuwanderung können Alterung der Gesellschaft nicht verhindern

Als Fazit ist festzuhalten: Die neue 14. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung zeigt im Vergleich zu den früheren Projektionen trotz einer veränderten Ausgangsbasis und einer größeren Spannbreite der getroffenen Annahmen kein völlig anderes Bild der demografischen Zukunft Deutschlands. Sie startet mit einer Bevölkerung, in der die jüngeren Jahrgänge durch die Nettozuwanderung und höhere Geburtenzahlen der letzten Jahre gestärkt sind. Zugleich ist die starke Babyboom-Generation im höheren Erwerbsalter angekommen. Die Zahl der Menschen im Seniorenalter ist bereits deutlich gewachsen. Die zukünftigen Veränderungen fallen deshalb weniger drastisch aus als bei den früheren Rechnungen. Trotzdem zeigt die 14. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung, dass auch eine steigende Geburtenhäufigkeit und eine dauerhaft hohe Nettozuwanderung die Alterung lediglich abbremsen und nicht verhindern können. 

Detaillierte Informationen zur 14. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung finden Sie zum Download hier: Download 






#Demografie #Bevölkerungsvorausberechnung #CEBU 





Dienstag, 25. Juni 2019

Wohnraum - Wo ist er für Durchschnittsverdiener noch bezahlbar?

In den letzten Wochen und Monaten war viel über steigende Mieten zu lesen. Passend zu dieser Thematik heute ein Blick in den Postbank Wohnatlas 2019:

Wie viel vom Einkommen muss im Schnitt für Wohnen – ob zur Miete oder im Eigenheim – auf den Tisch gelegt werden? 

Eine gängige Faustregel besagt, dass Wohnen nicht mehr als 30 Prozent des verfügbaren Haushaltseinkommens kosten sollte. Nimmt man diese Grenze als Maßstab, wären 70 Quadratmeter Wohneigentum in 386 von 401 Kreisen und kreisfreien Städten in Deutschland für den durchschnittlichen Haushalt finanzierbar. 

Bei den Mieten liegt die Einkommensbelastung in allen Kreisen und kreisfreien Städten unterhalb der 30-Prozent-Schwelle. Jedoch muss in 112 Regionen für die Miete mehr gezahlt werden, als dies für eine Finanzierung derzeit der Fall wäre. Dies haben die Experten des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) für den Postbank Wohnatlas 2019 berechnet. 

Sie zeigen in einer Modellrechnung, welcher Anteil am durchschnittlichen, regionalen verfügbaren Haushaltseinkommen im Schnitt für die Finanzierung einer 70-Quadratmeter-Wohnung aufgebracht werden müsste – und wie hoch der entsprechende Anteil für eine durchschnittliche Nettokaltmiete ausfallen würde. Für die Finanzierung einer Immobilie wurde mit einem Zinssatz von 2,45 Prozent, einer Anfangstilgung von 4 Prozent und 20 Prozent Eigenkapital kalkuliert, Nebenkosten für Grunderwerbsteuer, Notar oder Umbauten wurden nicht einbezogen.

Im Durchschnitt aller Landkreise und kreisfreien Städte zahlen die Bürger 13 Prozent ihres verfügbaren Haushaltseinkommens für Miete und 15,7 Prozent für die Finanzierung eines Eigenheims.




Wo Wohneigentum an Wert gewinnt - Neben den Metropolen weitere Großstädte im Aufwind
Ein Ende des Preisanstiegs bei Wohnimmobilien ist nicht in Sicht. Das belegt der Postbank Wohnatlas 2019, für den Experten des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) eine Kaufpreisprognose bis 2030 erstellt haben. 

Demnach steigen die Preise vor allem in und um die urbanen Zentren weiter. In mehr als der Hälfte der 401 deutschen Kreise und Städte können Haus- und Wohnungsbesitzer davon ausgehen, dass ihre Immobilie bis mindestens 2030 real an Wert gewinnt. Ein Grund für die große Nachfrage am Wohnungsmarkt sind steigende Einwohnerzahlen in und um die Metropolen sowie in Süddeutschland.


Gedränge auf den urbanen Märkten
Preistreiber sind vor allem die demografische sowie die Wirtschafts- und Einkommensentwicklung. Die Anziehungskraft der Metropolen ist ungebrochen: Immer mehr Menschen zieht es zum Arbeiten und Leben in die Städte. Die Nachfrage nach Wohnraum übersteigt vor allem in zentralen Lagen vielerorts das Angebot, was die Preise zusätzlich in die Höhe treibt. "Eigentumswohnungen in den Großstädten sind auch bei Investoren aus dem In- und Ausland gefragt. 
Wohnungskauf in schwächeren Regionen
In den strukturschwachen Regionen mit sinkenden Bevölkerungszahlen drohen bei Immobilien dagegen Wertverluste. Das betrifft überwiegend Regionen in den ostdeutschen Bundesländern und im Ruhrgebiet sowie im Saarland, wie der Postbank Wohnatlas zeigt. "Dennoch müssen Kaufinteressierte ihren Traum vom Eigenheim deshalb nicht gleich begraben. Denn eine negative Preisprognose muss nicht zwangsläufig auf jedes Objekt zutreffen. 
Hintergrundinformationen zum Postbank Wohnatlas 2019
Der Postbank Wohnatlas ist eine jährlich erscheinende, mehrteilige Studienreihe, die den deutschen Immobilienmarkt unter verschiedenen Aspekten regional bis auf Kreisebene beleuchtet. Die vorliegende Kaufpreisprognose ist der zweite Studienteil des diesjährigen Wohnatlas. Unter der Leitung von Diplom-Volkswirtin Dörte Nitt-Drießelmann, Senior Researcherin beim Hamburger WeltWirtschaftsInstitut (HWWI), wurde die Immobilienpreisentwicklung in den 401 deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten untersucht.
Quelle: Postbank Pressemeldung sowie Meldung auf dem Presseportal.de

#Wohnen #Wohnatlas 2019 #Postbank #CEBU #DemografieExperten

Montag, 6. Mai 2019

TechnikRadar - Technik verändert wie wir leben



Technik ist Teil unseres Leben. Nicht erst seit gestern. Doch die fortschreitende Digitalisierung führt dazu, dass Innovationen immer schneller vonstatten gehen. Das hat in den letzten Jahren dazu, dass sich unser Leben massiv verändert. Wie gehen wir damit um?

Das TechnikRadar von acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und Körber Stiftung - zeigt in der jährlichen Analyse was wir Deutschen über Technik denken.

Technik soll mit sozialen Werten im Einklang stehen


Was das Potenzial von Technik als Problemlöser angeht, sind die Deutschen skeptisch: Nur 24,6 Prozent gehen davon aus, dass sie mehr Probleme löst als sie schafft. Etwa ein Drittel (32,9 Prozent) erwartet, dass Herausforderungen wie Hunger, Armut und Klimawandel mit technischer Hilfe gelöst werden können. 

Wenn es um den Nutzen von Technik geht, denken die Befragten zuerst an die Gesellschaft. So sagt mit 73,7 Prozent eine deutliche Mehrheit, dass Technik mit gesellschaftlichen Werten wie Umweltschutz und Gerechtigkeit im Einklang stehen soll. 



Knapp ein Viertel (24,9 Prozent) findet technische Neuerungen nur dann gut, wenn sich daraus persönliche Vorteile ergeben.  

Auch wenn die Deutschen skeptisch sind, sehen sie durchaus positive Aspekte. „Unter allen Befragten rechnet fast jeder Zweite – und darunter Männer mehr als Frauen – damit, dass Technik die Lebensqualität für nachfolgende Generationen verbessern wird“, sagt die wissenschaftliche Projektleiterin Cordula Kropp, Soziologin am Zentrum für Interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung der Universität Stuttgart. 

„Geht es um konkrete Technologien, denken die Deutschen differenziert. Beim Einsatz von Robotern zur Entlastung von Pflegepersonal sind die Erwartungen zurückhaltend, bei der Nutzung erneuerbarer Energien zur Bekämpfung der globalen Erwärmung deutlich positiver“, so Cordula Kropp weiter.
  

Durch digitale Technologien droht Kontrollverlust


Die Digitalisierung und ihre Folgen betrachten die Deutschen mit gemischten Gefühlen: Sie erwarten zum Beispiel mehrheitlich einen Komfortgewinn (54,5 Prozent), befürchten jedoch ebenso, die Hoheit über ihre eigenen Daten zu verlieren (60,6 Prozent). 

Mit 80,8 Prozent rechnet eine große Mehrheit damit, dass Pflegebedürftige durch den Einsatz von Pflegerobotern weniger menschliche Zuwendung erhalten. 52,9 Prozent befürchten, dass sich dadurch künftig nur noch Wohlhabende von Menschen pflegen lassen können. 



Noch skeptischer sind die Deutschen beim autonomen Fahren. Nur 18 Prozent stufen selbstfahrende Fahrzeuge als zuverlässig ein. Unter denjenigen, die selbst Auto fahren, sind gerade mal 16,2 Prozent bereit, die Verantwortung vollständig an das Fahrzeug abzugeben. 

Eine große Mehrheit (67,4 Prozent) fürchtet, dass Hacker Unfälle verursachen könnten. Ähnlich ist die Sorge bei Smart-Home Technologien: Hier befürchten 67,9 Prozent, dass Internetkriminelle die Wohnung kontrollieren könnten. Nur 8,1 Prozent der Befragten nutzt Lösungen für das intelligente Zuhause

Bürger wollen mitbestimmen – das TechnikRadar dient als Frühwarnsystem 


„Nicht Technik an sich steht für die Deutschen im Mittelpunkt des Interesses, sondern ihre soziale Einbettung – die Ziele, die mit ihr angestrebt werden ebenso wie die Folgen ihres Einsatzes. Zu dieser dringend notwendigen Debatte um den Stellenwert, die Gestaltung und die Regulierung technischer Innovationen will das TechnikRadar zukünftig beitragen“, sagt Lothar Dittmer, Vorstandsvorsitzender der Körber-Stiftung. „Unser jährliches Monitoring haben wir bewusst als langfristiges Frühwarnsystem angelegt, um Fehlentwicklungen des technologischen Wandels rechtzeitig erkennbar zu machen. Im Idealfall unterstützen wir Innovationsprozesse so, dass Produkte und Technologien im Einklang mit den Erwartungen derer stehen, die sie nutzen oder von ihnen betroffen sind“, ergänzt Projektleiter Ortwin Renn, acatech Präsidiumsmitglied und wissenschaftlicher Direktor des IASS Potsdam

Download der Studie
Booklet TechnikRadar 2018
Langfassung TechnikRadar 2018


TechnikRadar 2019
Die Vorstellung der Ergebnisse erfolgt am 28.05.2019 in Berlin.
Im TechnikRadar 2019 werden die Befragungsdaten von 2018 mit internationalen Studien zu Einstellungen in verschiedenen Ländern Europas verglichen. Die Analyse zeigt, dass es erhebliche Unterschiede bei der Wahrnehmung und Bewertung der Digitalisierung gibt. Vertieft wird auch die Frage, welche Rolle Alter und Geschlecht hierbei spielen. Ein weiteres Thema ist, wie die Deutschen im europäischen Vergleich zu künftigen Anwendungen im Alltag – etwa eHealth, autonomes Fahren oder Pflegeroboter – stehen.
Programm Download


Zur Studie
Die Studie basiert auf einer regelmäßigen, bundesweit durchgeführten, repräsentativen Befragung der Deutschen. Erstellt und wissenschaftlich ausgewertet wird das TechnikRadar vom Zentrum für Interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung der Universität Stuttgart.


Quelle: Pressemeldung acatech


#CEBU #DEx #DemografieExperten #Digitalisierung #Technik #Bürger #Pflege #Gesellschaft

Mittwoch, 24. April 2019

Barrierefrei - wer kann das bezahlen?


Wenn es um das Thema Barrierefreiheit geht, dann wird das Thema grundsätzlich als wichtig und notwendiger Standard erachtet. Doch wenn es an die Umsetzung geht, kommt immer das Kostenargument, das da lautet "Barrierefreiheit kostet einfach mehr". Ist das wirklich so?

In Vorbereitung auf einen Workshop zum Thema "Wohnen im Alter" bin ich auf die Terragon Studie gestoßen, die anhand eines exemplarischen Wohnungsneubauprojektes die Mehrausgaben für barrierefreies Bauen im Vergleich zum konventionellen Bauen analysiert hat.
Barrierefreie Wohnungen – Grundvoraussetzung für selbstbestimmtes Leben

Im Vorwort der Studie schreibt Dr. Gerd Landsberg, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes "Grundvoraussetzung für dieses selbstbestimmte Leben und Wohnen ist aber die Bereitstellung von ausreichend barrierefreiem und bezahlbarem Wohnraum. Viele pflegebedürftige Menschen müssen ihr vertrautes Umfeld nicht nur deshalb verlassen, weil es an den notwendigen Hilfen mangelt, sondern weil die Wohnungen nicht barrierefrei sind."

Kernaussage der Studie


Barrierefreies Bauen ist keine Frage der Kosten, sondern vielmehr der Konzeption und Planung. Zu diesem Schluss kommt die Terragon Studie bei der Analyse der Mehrausgaben für barrierefreies Bauen im Vergleich zum konventionellen Bauen. Das Ergebnis ist verblüffend: Laut Studie macht Barrierefreiheit nur gut ein Prozent der Gesamtbaukosten aus.


Handlungsempfehlungen der Studie

Die Studie empfiehlt Bauherren, "den Fokus auf Maßnahmen zu legen, die den höchsten Beitrag zur Barrierefreiheit leisten: ein barrierefreier Haus- und Wohnungszugang, ein barrierefreier Aufzug, geeignete Türen und ausreichend große Bewegungsflächen, barrierefreie Bäder mit bodengleicher Dusche sowie ein barrierefreier Zugang zum Balkon".

Des Weiteren schlägt die Studie vor, zur Förderung des barrierefreien Bauens, das KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen“ auf den Neubau auszuweiten. Demnach könnten 2.500 bis 5.000 Euro (seit 1.4.2019 geänderte Beträge) pro Wohnung als Zuschuss gewährt werden.


Hier geht es zum Download der Studie: Download der Studie

Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ist es an der Zeit,  das Thema Barrierefrei Wohnen viel stärker in die Öffentlichkeit zu tragen, Akteure in der Region stärker zu vernetzen und so das Thema vom angestaubten Denken zu freien. Barrierefreiheit geht uns alle an!



Quelle: 

Meldung auf der Homepage des Deutschen Städtetages
Homepage Terragon


#Barrierefreiheit #Wohnen #WohnenimAlter #TerragonStudie

Montag, 11. März 2019

Neueste Zahlen des Deutschland-Index der Digitalisierung - 2019 veröffentlicht: Ungleiches Rennen

Heute wurde der Deutschland-Index der Digitalisierung 2019 im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat einem Fachpublikum sowie der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt.
Vor allem bei der Digitalisierung der Kommunalverwaltungen und im Bereich Wirtschaft und Forschung hat es in den vergangenen Jahren beachtliche Fortschritte gegeben. Doch nicht alle Bundesländer profitieren hiervon in gleicher Weise. Das Kompetenzzentrum Öffentliche IT untersucht im Deutschland-Index der Digitalisierung 2019 Stand und Entwicklung der Digitalisierung auf regionaler Ebene.

Mit dem Deutschland-Index der Digitalisierung 2019 veröffentlicht das Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT) am Fraunhofer-Institut FOKUS nun bereits zum zweiten Mal ein Gesamtbild der Digitalisierung in Deutschland. 


Dabei liegen erneut die Stadtstaaten – allen voran Berlin – sowie die großen Flächenländer vorn. Berlin und Sachsen konnten ihren Indexwert in den zwei Jahren seit der letzten Erhebung deutlich steigern. Hinsichtlich der untersuchten Bereiche verzeichnen Wirtschaft und Forschung sowie die Kommunen die höchsten Zuwächse. Bei der Infrastruktur und der Nutzung von E-Government-Angeboten fallen die Steigerungen hingegen eher bescheiden aus.


(Noch) kein Trend zu Glasfaser

Die digitale Infrastruktur hat sich vor allem in den Bundesländern verbessert, deren Infrastrukturausbau bisher deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt lag. Dadurch schließt sich im Vergleich zu 2017 etwas die Schere zwischen Spitzenreitern und Nachzüglern. Trotzdem haben selbst die Stadtstaaten das Ziel einer flächendeckenden Versorgung mit 50Mb/s noch nicht erreicht. Beim derzeitigen Tempo (6,6 Prozentpunkte Steigerung in eineinhalb Jahren) bräuchte es noch weitere sechs Jahre, bis das Ziel eines flächendeckenden Ausbaus in ganz Deutschland erreicht wäre. Selbst anhand neuester verfügbarer Zahlen würde das Ziel einer flächendeckenden Versorgung frühestens im Jahr 2021 erreicht. Glasfaser spielt hierbei bislang kaum eine Rolle. Außerhalb von Hamburg (71 Prozent) und Schleswig-Holstein (21 Prozent) tragen Glasfaseranschlüsse im Schnitt weniger als fünf Prozent zur Breitbandversorgung der Haushalte bei – dieser Anteil ist zudem in den vergangenen Jahren kaum gestiegen. In der Gesamtbetrachtung verfügen neben den Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg vor allem Hessen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein über eine gut ausgebaute digitale Infrastruktur.


Online-Verwaltungsleistungen kommen nicht voran

Die Kommunalverwaltungen konnten in den vergangenen zwei Jahren insbesondere mit der starken Ausbreitung von HTTPS-Unterstützung, der Nutzung von Basiskomponenten wie Servicekonten und E-Payment, einer verbesserten Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Verwaltungsebenen und der Einführung von Online-Anliegenmanagement (Mängelmelder) punkten. 


Die Steigerung des Angebots an Onlinediensten ist jedoch mehr als dürftig. Für die Studie wurden fünf der nachgefragtesten Verwaltungsleistungen untersucht. Mehr als 40 Prozent der gut 300 untersuchten Kommunen bietet keine der fünf Leistungen online an. Der Durchschnitt liegt bei 0,9 von 5 vollständig online umgesetzten Dienstleistungen und damit nur 0,1 Punkte über dem Wert von 2017. 

Mit rund 37 Prozent ist die Gewerbeanmeldung erneut am häufigsten online möglich, gefolgt von der Melderegisterauskunft mit 31 Prozent. KFZ-Anmeldung (15 Prozent), Bauantrag (10 Prozent) und Wohngeldantrag (unter 5 Prozent) sind hingegen weit abgeschlagen. Im Ländervergleich liegen die Stadtstaaten Hamburg und Berlin deutlich vorn, dahinter folgen Nordrhein-Westfalen und Bremen, sowie Brandenburg. In den Flächenstaaten tragen – wie schon vor zwei Jahren – auch kleine und mittelgroße Kommunen zum Erfolg bei. 


https://www.oeffentliche-it.de/documents/10181/14412/Deutschland-Index+der+Digitalisierung+2019

Goldgräberstimmung im Innovationsbereich

Eine besonders starke Zunahme lässt sich bei der öffentlichen Forschungsförderung im Digitalisierungsbereich feststellen. Im Vergleich zu 2017 hat sich diese mehr als verdreifacht. Selbst wenn einige Großprojekte mit längeren Laufzeiten außer Acht gelassen werden, ist die Steigerung mit fast einer Verdoppelung der Summen enorm. Digitalen Innovationen als Wirtschafts- und Teilhabefaktor werden damit eine höhere politische Priorität eingeräumt als noch vor zwei Jahren. Im Bereich Wirtschaft und Forschung insgesamt liegen Berlin und Sachsen an der Spitze, gefolgt von Bremen, Hamburg und dem Saarland.


FAZIT

Bürgerbegeisterung sieht anders aus. Dinge, die wir im Alltag/Wirtschaftsleben als normal erleben und als neuen Standard definieren (wie z.B. Erreichbarkeit und Kommunikation über digitale Medien 24 Stunden/365 Tage), lassen im kommunalen Bereich weiter auf sich warten. Ohne technische Unterstützung wird es für Beschäftigte in den Kommune schwierig, den Wünschen der Bürger nach Schnelligkeit und Transparenz gerecht zu werden. Frust auf beiden Seiten ist vorprogrammiert.

Download 
Deutschland-Index der Digitalisierung 2019
Zur Online-Version  Deutschland-Index


ÖFIT – Denkfabrik für Fragen der öffentlichen IT
Das Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT) versteht sich als Ansprechpartner und Denkfabrik für Fragen der öffentlichen IT, mit besonderem Augenmerk auf gesellschaftlichen Trends und den sich daraus ergebenden Handlungsfeldern. ÖFIT bedient alle aktuellen digital-politischen und digital-gesellschaftlichen Themen und ermöglicht so eine vorausschauende Gestaltung der Gesellschaft in Zeiten der Digitalisierung heute, morgen und übermorgen. ÖFIT wird vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat gefördert.


Anhand von rund 90 Kennzahlen aus den Bereichen Infrastruktur, Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft wird im Deutschland-Index der Digitalisierung 2019 die Digitalisierung auf Länderebene dargestellt. Neben frei zugänglichen Statistiken wurden hierfür erneut über 300 kommunale Webportale untersucht. Dadurch wurden erstmalig auch zeitliche Vergleiche möglich. 


Fraunhofer FOKUS
Fraunhofer FOKUS erforscht die Digitale Vernetzung und ihre Auswirkungen auf Gesellschaft, Wirtschaft und Technologie. Seit 1988 unterstützt es Wirtschaftsunternehmen und öffentliche Verwaltung in der Gestaltung und Umsetzung des digitalen Wandels. Dazu bietet Fraunhofer FOKUS Forschungsleistungen von der Anforderungsanalyse über Beratung, Machbarkeitsstudien, Technologieentwicklung bis hin zu Prototypen und Piloten in den Geschäftsbereichen Digital Public Services, Future Applications and Media, Quality Engineering, Smart Mobility, Software-based Networks, Vernetzte Sicherheit, Visual Computing und Analytics an. Mit rund 430 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Berlin und einem jährlichen Budget von 30 Millionen Euro ist Fraunhofer FOKUS das größte IKT-Institut der Fraunhofer-Gesellschaft. Es erwirtschaftet rund 70 Prozent seines Budgets aus Aufträgen der Industrie und der öffentlichen Hand.





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