Donnerstag, 29. Juni 2017

8. DemografieCircle zu Gast beim Zukunftsnetz Mobilität NRW

Gestern trafen sich Demografiebeauftragte oder mit Demografie bzw. Mobilität betraute Personen aus kommunalen Verwaltungen zum 8.DemografieCircle, der zu Gast beim Zukunftsnetz Mobilität NRW war. 

Das Thema
"Mobilität für Menschen - Kommunales Mobilitätsmanagement als Querschnittsaufgabe."



Zentraler Diskussionspunkt war die Rolle der Demografiebeauftragten im Prozess des kommunalen Mobilitäts-managements. In der Diskussion wurde deutlich, dass sich das Vorgehen in der Kommune nach der spezifischen Situation und den Zielen der Kommune ausrichten muss. Dabei sind die jeweiligen Besonderheiten, d.h. Eigenheiten und Eigenarten unbedingt  zu berücksichtigen.

Klar wurde auch, dass aufgrund der steigenden Zahl von Konzepten (wie z.B. das Demografie-Konzept, Mobilitätskonzept, integriertes Stadtentwicklungs-konzept) deren Entwicklung immer komplexer wird und ihr Erfolg davon abhängt, inwieweit es der Kommune gelingt vernetzt, d.h. unter Berücksichtigung und Beteiligung der Stakeholder, vorzugehen, um dann gemeinsam (und zwar collabarativ im wahrsten Sinne des Wortes) in die Konzeptentwicklung und anschließende Umsetzung zu starten. 

Hierbei ist wichtig, dass die Verwaltungsspitze, Politik eine eindeutige Zielvorgabe sowie einen Rahmen gibt, den diejenigen, die an der Entwicklung bzw. Umsetzung der Konzepte arbeiten, frei füllen können. Dabei ist Beteiligung von elementarer Bedeutung, vor allem dann wenn Menschen (Mitarbeiter, Bürger) zu neuem Handeln, auf neue Wege mitzunehmen sind. Die Freiheit, Neues zu denken und Neues zu wagen ist hierbei ein erfolgskritischer Faktor, um zukunftsfähige Konzepte für und mit Menschen zu entwickeln.

Dem Demografiebeauftragten kommt in diesem Zusammenhang die wichtige Aufgabe des Brückenbauers zu den unterschiedlichen Dezernaten und Fachbereichen zu, der diese permanent für die unterschiedlichen Bedürfnisse der verschiedenen Altersklassen der Bürger sensibilisiert, damit Silo- (Abteilungs)-Denken und isoliertes Vorgehen zum Wohle der Bürger einem vernetzen und collaborativen Arbeiten weichen.

Kommentare:

  1. Der Aspekt von Demographie für das Nachdenken zu Mobilität ist wichtig. Ich hatte das bislang immer übersehen. Einen Gedanken möchte ich dem Beitrag hinzufügen: das Problem mit Vorgaben zu gewünschten Mobilitätskonzepten (die im Artikel genannte "eindeutige Zielvorgabe der Politik") an die verschiedenen Akteure und Beteiligten ist doch, dass der Wald der Wald der Möglichkeiten sich zur Zeit laufend ändert. Entsprechend muß man dann ja bereit sein, jenseits von "Realpolitiker-Denken" Ziele zu definieren. Das ist sicher ein Problem, welches jenseits von Lobby, Komfort, etc bedacht werden könnte.

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  2. Dazu habe ich mir auch schon mal Gedanken gemacht...

    https://conplore.com/future-work-and-mobility-in-demographic-change-possible-locational-disadvantages-for-the-economy-future-work-und-mobilitat-im-demografischen-wandel-moegliche-standortnachteile-fuer-die-wirtschaft/?lang=de

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    1. Vielen Dank für den Hinweis. Die schauen wir uns gerne an!

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  3. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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